Ärzte Zeitung, 18.07.2011

Fundsache

Knochenmehl für royale Herrschaften

Aufregung im britischen Königreich: Knochenmehl aus menschlichen Schädeln, frisches Blut von Hingerichteten und sogar Kannibalismus - alles im Dienst der Gesundheit.

Historische Majestäten von anno dazumal gingen oftmals merkwürdige Wege auf der Suche nach körperlichem und geistigem Wohlbefinden. Von Heinrich VIII über Elizabeth I bis zu George V. -"unsere royalen Herrscher erwiesen sich als nicht gerade zimperlich", heißt es in einem neuen Buch namens "Mummies, Cannibals and Vampires".

Darin wird dokumentiert, was in vergangenen Jahrhunderten am Hof von Leibärzten der Monarchen praktiziert wurde. Die beschriebenen "Heilmethoden" erinnern an einen Horrorfilm.

Das Buch klettert auf der britischen Bestsellerliste nach oben. Königin Elizabeth II. verläßt sich übrigens im Krankheitsfall lieber auf moderne Unikliniken in London und Edinburgh. (ast)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3204)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[18.07.2011, 09:03:57]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
How 'vodoo' You do!
Damals war ja auch der Morgengruß unter Medizinern:
"How vodoo You do". MFG zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jede achte Frau braucht nach der Geburt Antidepressiva

Etwa elf Prozent aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist der Anteil fast doppelt so hoch. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie sie für eine Impfung gewonnen werden sollen, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Dr. Axel Schroeder. mehr »