Ärzte Zeitung, 02.09.2011

Fundsache

Spatzen sind geborene Machos

Um Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen, schimpfen Spatzen wie Gansta Rapper, hat eine Studie ergeben.

Was wie der harmonische Gesang eines verliebten Sperlings klingt, ist in Wahrheit geltungsbedürftiges Macho-Gehabe, wie Janet Lapierre von der Uni of Western Ontario gemeinsam mit Kollegen herausfand (Behav Ecol Sociobiol 2011; online 14. April).

"Der Wechselgesang von Spatzen ist tatsächlich aggressives Verhalten", so Lapierre, "wie wenn sich zwei Gegner Beleidigungen an den Kopf werfen". Dabei zwitschern die Vögel so laut und angriffslustig wie möglich.

Je mehr Rivalen im Revier, desto aggressiver das Gegröle, was die Auswahl aus dem Repertoire der eigenen Lieder sehr einschränkt. Bleibt die Konkurrenz hingegen aus, besinnen sich die Spatzen auf ihre eigentlichen Stärken und singen die schönsten (nicht die lautesten) Lieder. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3204)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jede achte Frau braucht nach der Geburt Antidepressiva

Etwa elf Prozent aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist der Anteil fast doppelt so hoch. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie sie für eine Impfung gewonnen werden sollen, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Dr. Axel Schroeder. mehr »