Ärzte Zeitung online, 09.09.2011

16-Jähriger masturbiert 42 Mal in einer Nacht und stirbt - angeblich

Eine sehr traurige Geschichte: Ein 16-jähriger Junge aus Brasilien soll 42 Mal in einer Nacht masturbiert haben - und dann gestorben sein. Das kann doch nicht wahr sein!

16-Jähriger masturbiert 42 Mal in einer Nacht und stirbt - angeblich

42 Mal eine Erektion in einer Nacht? Physisch wohl unmöglich.

© WoGi / fotolia.com

Eine britische Internetseite namens "The Morningstarr*" berichtete am 4. September über einen bizarr anmutenden Todesfall. Ein brasilianischer Teenager soll sich 42 Mal in einer Nacht bis zur Ejakulation masturbiert haben. Danach sei er tot aufgefunden worden.

Die Mutter hätte gewusst, dass ihr Sohn sexsüchtig gewesen sei - und deshalb geplant, ihm eine professionelle Therapie angedeihen zu lassen. Angeblich seien nach seinem Tod in seinem Zimmer einschlägige Hefte und Videos gefunden worden. So weit, so schlecht.

Das traurige Ende der Geschichte erschließt sich spätestens auf den zweiten Blick: Morningstarr* - nicht zu verwechseln mit dem sozialistischen britischen Traditionsblatt Morning Star - hat den anrüchigen Erguss offensichtlich von einer brasilianischen Webseite namens G17. Die zeigt zu ihrer Story noch ein Bild eines demolierten Zimmers mit dem ausgestreckten, aber bekleideten Körper eines jungen Mannes.

Morningstarr* - nebenbei eine Webseite ohne auffindbares Impressum - verwöhnt ihre Leser ausschließlich mit Geschichten zu bizarren und schauerlichen Rekorden aller Art.

Doch die Räuberpistole über die tödliche Onanie-Orgie war zumindest für einen Leser zuviel. Er recherchierte - und fand die ursprüngliche Quelle, jene G17-Seite, eine Webseite, die erfundene Geschichten nur so zum Spaß online stellt.

Immerhin hat es die Geschichte auch auf andere News-Seiten geschafft - etwa dnews.de. Das einzig halbwegs Spaßige daran sind einige der Leserkommentare. (eb)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[10.09.2011, 12:04:50]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Tragödie in Neukaledonien!
Vor 2 Jahren sollen in Neukaledonien eineiige Zwillinge in den Weltraum geschleudert worden sein, weil kurzzeitig die Schwerkraft durch das "Auge" eines Tornados aufgehoben war. MfG zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

Doktor THC und Mister Cannabidiol

Cannabis steht im Verdacht, Psychosen durch den Wirkstoff THC auszulösen. Die Pflanze enthält aber auch antipsychotische Substanzen, die die Hirnfunktion in kritischen Bereichen normalisiert. mehr »