Ärzte Zeitung, 03.10.2011

Stinkendes Gebiss vom Haifisch aus Vietnam

STRALSUND/NEUBRANDENBURG (dpa). Ihr guter Riecher hat Zollbeamten in Neubrandenburg einen ungewöhnlichen Fund beschert: In einer Postsendung aus Vietnam fanden die Zöllner vor kurzem ein ganzes Haifischgebiss.

Auf die Spur gebracht hatte die Beamten der üble Geruch, teilte das Hauptzollamt Stralsund am Freitag mit. "Die Kontrolle war nichts für zarte Nerven und Nasen", berichtete ein Sprecher.

"Denn das Öffnen des Pakets brachte ein ausgekochtes und bestialisch stinkendes Haifischgebiss zutage."

Eine Untersuchung ergab, dass es sich bei dem 50 mal 35 Zentimeter großen Präparat um das Gebiss eines kleinen Weißen Hais handelt.

Die Art ist durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt. Der Empfänger aus dem Raum Neubrandenburg hatte die Haifischzähne im Internet erstanden.

Eine Einfuhrerlaubnis hatte er nicht. Der Sammler müsse nun mit einer Geldbuße rechnen, hieß es.

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »