Ärzte Zeitung, 31.10.2011

Fundsache

Kunstblut mit Erdbeergeschmack

Es riecht leicht süßlich und leuchtet granatrot: Kunstblut ist zu Halloween ein gefragtes Accessoire. Ein Berliner Hersteller hat sich darauf spezialisiert, denn Kunstblut ist eine Wissenschaft für sich.

Die richtige Mischung macht's: Verdickungsmittel, damit es nicht zu schnell fließt. Feuchtigkeitsmittel, damit es frisch aussieht, genügend Glycerin und Haftmittel gehören rein. Zusätzlich die Farb-Mixtur, denn Rot ist nicht gleich Rot.

Für Gruselwütige, die ihrem Halloween-Gastgeber nicht den Teppich mit der roten, klebrigen Brühe volltropfen wollen, hat der Hersteller auch etwas im Angebot: Fixblut, das aussieht, als sei die Wunde frisch. Oder auch "Fresh Scratch"-Blut, mit dem sich Kratzverletzungen gestalten lassen.

Wer lieber dramatisch aus dem Mund bluten will, bekommt ein Geschmackserlebnis mitgeliefert: Denn der rote Saft schmeckt nach Erdbeere. (dpa/bee)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3200)
Wirkstoffe
Glycerol (30)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Welche Rolle sollen pränatale Bluttests künftig spielen?

Der GBA ist aktuell dabei, über die Kassenerstattung von pränatalen Bluttests zu entscheiden. Bundestagsabgeordnete fordern hierzu auch eine begleitende ethische Debatte. mehr »

Versäumte HPV-Impfungen bis zum Alter von 20 nachholen!

Werden Frauen erst jenseits des 20. Lebensjahres geimpft, ist der HPV-Schutz fraglich, berichten Forscher. Sie plädieren deshalb für einen möglichst frühen Beginn der Impfserie. mehr »

Krebsangst darf Blutdrucktherapie nicht gefährden

17 UhrDie Angst vor Krebs ist hoch und mancher Patient könnte den falschen Schluss ziehen, nun lieber ganz auf Valsartan zu verzichten, warnt nun auch die Deutsche Hochdruckliga. mehr »