Ärzte Zeitung, 23.02.2012

Fundsache

Babyhai mit historischem Wert

Ein jahrhundertealtes Medaillon hat eine Hausfrau in Malaysia bei der Zubereitung von Fisch zum Abendessen entdeckt. Als sie den Babyhai aufschnitt, kam in seinem Magen das zehn Gramm schwere Medaillon mit einem Kruzifix und der Aufschrift "ANTONII" zum Vorschein, wie die Lokalzeitung "The Star" am Mittwoch berichtete. Solche Medaillons wurden von portugiesischen Seeleuten, die die Küste bei Malakka Anfang des 16. Jahrhunderts kolonisierten, als Glücksbringer getragen. Ein Historiker meinte, das Konterfei auf dem 7,4 mal 6 Zentimeter großen Stück könnte Elizabeth (Isabel) von Aragon darstellen, die Frau des portugiesischen Königs Denis I., der im 13. Jahrhundert auf den Thron kam. "Mein Mann glaubt, dass es ein besonderes Zeichen für unsere Familie ist, so ein Medaillon aus den Tiefen des Meeres bekommen zu haben", sagte Suseela Menon (47), die in der Nähe der Hafenstadt Malakka wohnt, der Zeitung. Deshalb habe die Familie beschlossen, den Fisch nicht zu essen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3204)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »

Es gibt deutlich mehr ausbildende Ärzte

Vor drei Jahren wurde die Förderung der ärztlichen Weiterbildung verbessert. Das zeigt offenbar Wirkung: In deutlich mehr Praxen werden nun Ärzte ausgebildet. mehr »