Ärzte Zeitung, 10.04.2012

Fundsache

Schluss mit "Wasser marsch!"

Großbritannien ist ein Königreich für Hobbygärtner: Die Gartenanlagen rund um Herrschaftshäuser, die der Kontinental-Europäer durch allerlei Romantik-Filme kennt, zeugen von jahrhundertelanger Garten-Tradition.

Obendrein hat sich Thronfolger Prinz Charles schon seit langem an die Öko-Gärtner-Spitze gestellt. Nun ist allerdings der Gartenfrieden erheblich gestört.

Wegen andauernder Trockenheit verbieten sieben Wasserversorger im Süden und Osten der Insel die Nutzung von Sprinkleranlagen und Gartenschläuchen zum Wässern von Beeten oder zum Waschen von Autos.

Bußgelder bis zu 1200 Euro drohen. Wer seinen englischen Rasen gerade wegen der Trockenheit wässern will, muss nun zur Gießkanne greifen.

Ob die 20 Millionen betroffenen Briten den empfindlichen Schlag auf ihren grünen Daumen verkraften? Ruhig bleiben und Tee trinken! (bee)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »