Ärzte Zeitung, 15.07.2012
 

Fundsache

Leben Sitzpinkler gesünder?

Schwedens Linke entwickelt einige Fantasie, um Männer vom Stehpinkeln abzuhalten: Wer sich zum Urinieren hinsetze, fördere seine Gesundheit. Schließlich seien die Pipi-Pfützen nicht nur unhygienisch, beim Sitzen werde auch die Blase des Mannes gründlicher geleert, was seiner Gesundheit zuträglich sei.

So begründen Lokalpolitiker der Sozialistischen und Feministischen Partei im Gemeinderat des Landkreises Sormland ihren Vorstoß, Männer auf den Ratstoiletten in die Knie zu zwingen. Die Initiative schlägt so hohe Wellen, dass sich jetzt sogar ein Professor aus den USA zu Wort gemeldet hat, wie die Online-Agentur Orange berichtet.

John Gamel von der University of Louisville (Kentucky) ist davon überzeugt, dass die meisten Tropfen nicht beim Pinkeln, sondern beim Abschütteln danebengehen. "Und kein Mann bleibt sitzen, wenn er ihn schüttelt." (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »