Ärzte Zeitung, 16.10.2012

Fundsache

Zahnreinigung auf Umwegen

Eine schwangere Israelin hat versehentlich eine 25 Zentimeter lange Zahnbürste verschluckt. Sie habe versucht, ein Kratzen im Hals zu lindern und dabei sei die Bürste tief in den Schlund gerutscht, berichtete das israelische Nachrichtenportal "ynet".

"Ich habe furchtbare Angst bekommen und angefangen zu weinen", erzählte die Frau, die im vierten Monat ist. Mit heftigen Schmerzen in der Brust sei sie in eine Klinik bei Tel Aviv gekommen, hieß es in dem Bericht.

Wegen der Schwangerschaft sei die Behandlung der jungen Frau besonders schwierig gewesen. Die Ärzte hätten sie aus Sorge um das Baby nicht röntgen können und daher nicht genau gewusst, wo die Zahnbürste sitzt.

Schließlich sei es gelungen, die Bürste in Vollnarkose mit einer Schlaufe herauszuziehen. Erstaunlicherweise lautete der erste Wunsch der Patientin nach der Narkose: Zähneputzen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Darf‘s ein bisschen weniger Zucker sein?

Große Lebensmitteleinzelhändler wollen den Zuckergehalt in ihren Eigenmarken reduzieren. Für Verbraucherschützer ist das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. mehr »