Ärzte Zeitung, 16.12.2010

Der Ort der größten Dramen ist immer noch die Familie

Der Ort der größten Dramen ist immer noch die Familie

Familien sind nicht immer die heile Welt - Streit der Ehepartner, unter den Geschwistern und Kinder mit ihren Eltern. Eltern, die etwas besser machen wollen, Kinder, die sich wieder davon distanzieren. Eine Familiengeschichte über 30 Jahre hinweg erzählt Jonathan Franzen in "Freiheit": Patty hat ihren Walter mehr aus Vernunft als aus Liebe geheiratet, lebt mit den beiden Kindern in einer amerikanischen Vorstadt. Ihr Herz gehört immer noch einem Rocker aus früheren Tagen, der beste Freund ihres Mannes. Auch Walter hat eine Geliebte... Die turbulenten Beziehungen, das gemeinsame Leiden aller Protagonisten werden in liebevollen Details beschrieben, Melancholie und Lässigkeit wechseln sich ab. Wer eine ganz besondere Erfahrung mit der Geschichte und der wundervollen Sprache des Autors machen möchte, besorgt sich die englisch-sprachige Ausgabe. Rebecca Beerheide

Jonathan Franzen: Freiheit. Rowohlt Verlag, Reinbek 2010, 730 Seiten, 24,95 Euro

Lesen Sie dazu auch:
Bücher fürs Fest: Unsere Last-Minute-Tipps

Topics
Schlagworte
Buchtipp (275)
Personen
Rebecca Beerheide (313)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »