Ärzte Zeitung, 16.12.2010

Eine zumutungsreiche Lektion über die Kunst des Sterbens

Eine zumutungsreiche Lektion über die Kunst des Sterbens

Die Geschichte hat märchenhafte Züge: Da ruft ein weiser alter Mann mit langem Bart seinen Sohn ans Sterbebett. Er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Der italienische Journalist Tiziano Terzani hat Medien-Geschichte geschrieben, prägte als Korrespondent des "Spiegel" unseren Blick über Südostasien. Jetzt geht es um das letzte große Abenteuer, das Sterben. Das Zwiegespräch mit seinem Sohn Folco entspinnt sich zu einer Lebensreise über Erfolge, Niederlagen, Wünsche, Hoffnungen - und über das Loslassen. Erst das Abschiednehmen von Dingen und Menschen verhilft zu einer Freiheit, deren Kern die Wunschlosigkeit ist. "Ich wünsche mir nichts mehr. Ich spüre einfach die Schönheit, die darin liegt, dass alles, was endet, von Neuem beginnt." Terzani, der Juli 2004 starb, hinterlässt eine zumutungsreiche Lektion in der Kunst des Sterbens. Florian Staeck

Tiziano Terzani: Das Ende ist mein Anfang. Goldmann, München, 416 Seiten, 9,95 Euro

Lesen Sie dazu auch:
Bücher fürs Fest: Unsere Last-Minute-Tipps

Topics
Schlagworte
Buchtipp (271)
Organisationen
Spiegel (1065)
Personen
Florian Staeck (1099)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »