Ärzte Zeitung für Neurologen/Psychiater, 01.08.2016

"Einer der schönsten Berufe der Welt"

111 Gründe, Arzt zu sein

111 Gründe, Arzt zu sein

Falk Stirkat hat 111 Gründe gefunden, ein Arzt zu sein.

© Emotion in Frames

Falk Stirkat hat mit "Ich kam, sah und intubierte" ein viel beachtetes Buch über seinen Alltag geschrieben. Jetzt erklärt der Notarzt, warum Arzt einer der schönsten Berufe sein kann, zumindest sein Traumberuf.

NEU-ISENBURG. Ärzte verdienen gutes Geld, genießen ein hohes Prestige, lernen täglich dazu und sind auf Partys der Kracher, weil sie so skurrile Dinge zu erzählen haben, die in der Regel auch noch wahr sind. Für Falk Stirkat gibt es "111 Gründe, Arzt zu sein", weshalb er eine gleichnamige Hommage an seinen Beruf verfasst hat.

Erschienen ist es im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, der schon Stirkats Spiegel-Bestseller "Ich kam, sah und intubierte" (wir berichteten) herausgebracht hat.

Ein Arzt, der seinen Job liebt – trotz aller Widerstände

"Der Beruf des Arztes ist trotz der Existenz unzähliger Kammern, Gesellschaften und Lobbyvereine einer der schönsten, die man sich vorstellen kann", schreibt Stirkat.

Dass er seinen Job liebt, wird auf jeder Seite deutlich, auch in jenen Passagen, in denen er dessen dunkle Seiten ausleuchtet - die Bürokratie, die Gefühlskälte einiger Kollegen oder den Umstand, dass man "nach der neunten Laktoseintoleranz selbst überhaupt keine Lust mehr auf ein leckeres Milchbrötchen hat".

Am lustigsten sind natürlich jene Stellen, in denen er sich selbst oder seine Kollegen auf die Schippe nimmt. Sein 56. Grund, Arzt zu sein: "Weil man Proktologe werden kann - aber zum Glück nicht muss." (smi)

Falk Stirkat: 111 Gründe, Arzt zu sein.

Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2016. 256 Seiten, 9,99 Euro.

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