Ärzte Zeitung online, 13.03.2017

Wegen Dopings

Russischer Mediziner lebenslang gesperrt

LAUSANNE. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat den russischen Mediziner Sergej Portugalow wegen Dopingvergehen lebenslang gesperrt. Portugalow habe mehrere Anti-Doping-Regeln des Leichtathletik-Weltverbandes gebrochen, teilte der CAS am Montag mit.

Portugalow habe unter anderem gegen die Artikel zum Besitz verbotener Substanzen und zum Handel mit verbotenen Mitteln verstoßen. Portugalow hatte die russischen Leichtathleten als Chefmediziner betreut. Der CAS hatte die Entscheidung in erster Instanz für den russischen Leichtathletikverband getroffen, weil dieser seit November 2015 wegen systematischen Dopings suspendiert ist. Portugalow soll auch Schwimmern leistungssteigernde Mittel verabreicht haben. (dpa)

Topics
Schlagworte
Doping (139)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »