Ärzte Zeitung, 16.01.2004

Aldi will auf Gen-Zutaten verzichten

MÜLHEIM/ESSEN (dpa). Deutschlands größter Discounter Aldi ist nach eigenen Angaben bemüht, so umfassend wie möglich auf Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen bei der Lebensmittelproduktion zu verzichten.

Seit dem Sommer 2003 habe man sämtliche Lieferanten aufgefordert, soweit wie möglich auf gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe zu verzichten, teilten Aldi-Süd und Aldi-Nord in Mülheim/Ruhr und Essen mit.

Grund seien die bislang fehlenden wissenschaftlichen Belege für die Unbedenklichkeit von gentechnisch modifizierten Lebens- und Futtermitteln.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

In kleinen Schritten zum Normalgewicht

Manch eine Adipositas-Therapie scheitert daran, dass die geforderte große Gewichtsabnahme Betroffene abschreckt. Forscher plädieren nun dafür, die Stoffwechsel-gesunde Adipositas als erstes Therapieziel zu definieren. mehr »

Welche Reformen sind dringend notwendig?

Bürgerversicherung, Regressrisiko, GOÄ: Unsere Leser haben abgestimmt, welche Themen in der Gesundheitspolitik die nächste Bundesregierung unbedingt anpacken sollte. mehr »

Patienten sollen für Infos zahlen

Patienten und Angehörige sind bei beratungsintensiven Erkrankungen häufig hilflos. Viele Akteure versuchen, neutrale Angebote im Internet bereitzustellen. Ein Biologe will nun Beteiligte auf einer Plattform zusammenführen. mehr »