Ärzte Zeitung, 02.09.2005

Bessere Noten durch Trinken im Unterricht?

AACHEN (ddp). Schüler können ihre Schulnoten verbessern, wenn sie ausreichend trinken, meinen Experten der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. (GfED) in Aachen.

Wenn Kinder und Jugendliche mindestens zwei Liter täglich trinken, könnten sie sich besser konzentrieren und hätten oft bessere Schulnoten. Deshalb plädiert die GfED dafür, Trinken während der Schulstunden zu erlauben.

Das Trinkverbot im Unterricht sei aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nicht nachzuvollziehen, sagt die GfED. Dies führe dazu, daß die Schüler nur in den Pausen und erst dann trinken, wenn sie schon Durst empfänden. Dann sei es jedoch zu spät, denn Durst sei bereits ein Warnsignal des Körpers für ein Wasserdefizit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Alternativszenario voller Sprengkraft

Bei einem Modellprojekt in Baden-Württemberg ist die sektorenübergreifende Versorgung durchgespielt worden. Der Abschlussbericht enthält Empfehlungen, die es in sich haben - und das Konfliktpotenzial deutlich machen. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »