Ärzte Zeitung online, 16.09.2009

Gen-Leinsamen in immer mehr Bundesländern

BERLIN (dpa). Genmanipulierter Leinsamen ist inzwischen offiziell in vier Bundesländern entdeckt worden. Das teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin mit. Nach Baden-Württemberg hätten auch Brandenburg, Hessen und Schleswig-Holstein Funde gemeldet.

Der gentechnisch veränderte Leinsamen stammt vermutlich aus Kanada. Das Bundesamt sieht keine akute Gesundheitsgefahr. Gesundheitliche Auswirkungen seien nicht zu erwarten, hieß es.

Außer in den vier offiziell bestätigten Ländern hatte in Hamburg die Umweltorganisation Greenpeace genveränderten Leinsamen entdeckt.

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