Ärzte Zeitung online, 12.03.2012

Fast keine Belastung bei Lebensmitteln aus Japan

BERLIN (dpa). In dem Jahr nach der Atomkatastrophe in Japan sind nach Behördenangaben in Deutschland nur zwei eingeführte Lebensmittel mit höheren radioaktiven Belastungen registriert worden.

Der Wert habe jeweils über der Hintergrundbelastung, aber deutlich unter dem Grenzwert gelegen, wie das Bundesverbraucherministerium am 23. März mitteilte.

Insgesamt seien 298 Proben aus Japan und 61 Fischproben aus dem Pazifik analysiert worden.

Beim Fisch sei keine Belastung erfasst worden.

Nach dem Reaktorunfall in Fukushima sei der Import von Lebensmitteln aus Japan, der zuvor einen Anteil von 0,1 Prozent hatte, praktisch zum Erliegen gekommen.

Eingeführt würden etwa Soja und grüner Tee.

Informationen zu Fischen aus dem Pazifik des Johann Heinrich von Thünen-Instituts. Das Institut ist eine Einrichtung des Bundesverbraucherministeriums.

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