Ärzte Zeitung, 19.05.2011

Fundsache

Dr. Wikipedia ante portas

Fast die Hälfte aller Medizinstudenten hält die freie Internet-Enzyklopädie Wikipedia für eine vertrauenswürdige Informationsquelle, die hilfreich für die eigene Vorbereitung auf medizinische Examina ist. Das berichtete eine Arbeitsgruppe um Dr. Maryam Namdari aus Philadelphia beim Kongress der amerikanischen Psychiatrie-Gesellschaft in Honolulu.

Sie hatte 186 Medizinstudenten nach einer Famulatur an einer psychiatrischen Klinik danach befragt, was ihre wichtigsten Informationsquellen bei der Prüfungsvorbereitung seien.

Immerhin 46,8 Prozent gaben freimütig zu, Wikipedia zu nutzen. Einige Studenten hatten wohl nicht den Mut, dies zuzugeben, so dass der wirkliche Anteil höher sein könnte, vermuten die Forscher.

Mit Erleichterung registrierten sie aber, dass die meisten Wikipedia-Nutzer auch noch andere Lernmittel zur medizinischen Fortbildung verwendeten. (ob)

Topics
Schlagworte
Gesellschaft (6951)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ja zu Masern-Impfpflicht, Apotheken-Gesetz und MDK-Reform

16:50 Uhr Drei auf einen Schlag: Das Bundeskabinett gibt grünes Licht für die Impfpflicht gegen Masern, das Vor-Ort-Apotheken-Gesetz und die MDK-Reform. Prompt folgt Kritik. mehr »

Warum Alzheimer mehr Frauen betrifft

Frauen erkranken häufiger an Alzheimer als Männer. Eine beim Alzheimer-Kongress in Los Angeles vorgestellte Studie liefert Hinweise, woran das liegen könnte. mehr »

Ertragskraft ist deutlich gestiegen

Allgemeinarztpraxen sind binnen zehn Jahren rentabler geworden – obwohl die Kosten gestiegen sind und der Privatanteil gesunken ist. mehr »