Ärzte Zeitung, 20.09.2011

In Fukushima bald mehr Leukämien bei Kindern?

BERLIN (wul). Die Atomkatastrophe von Fukushima wird dazu führen, dass vor allem Kinder aus der Region den nächsten Jahren vermehrt an zahlreichen strahlenbedingten Krankheiten leiden.

"Bereits 2011 erwarten wir entsprechend den Tschernobyl-Erfahrungen vermehrt Chromosomen-Aberrationen bei Neugeborenen, angeborene Fehlbildungen und Totgeburten", so Dr. Winfrid Eisenberg, Kinderarzt und Mitglied der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs in Berlin.

Für betroffene Kinder, die derzeit jünger als vier sind, prognostiziert Eisenberg ab 2014/15 eine steigende Zahl von Schilddrüsenkarzinomen und Leukämien.

Topics
Schlagworte
Fukushima (439)
Krankheiten
Kontrazeption (1078)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »