Ärzte Zeitung, 25.07.2012

Highlights 2004

Schwarzbuch empört Ärzte

Schwarzbuch empört Ärzte

Berlin, am 6. April 2004. Mit einem Frontalangriff auf Ärzte und Verbände versucht die Bundesregierung der anhaltenden Kritik an der Gesundheitsreform zu begegnen.

In einem "Schwarzbuch gegen die Gesundheitsreform" listet das Bundesgesundheitsministerium Fälle auf, in denen Leistungserbringer angeblich das Gesetz unterlaufen haben.

"Das öffentliche Klima für die Reform wurde systematisch und wider besseres Wissen vergiftet", heißt es darin. Ärzte hätten gegen die Reform polemisiert und das Gesetz teilweise missachtet.

"Die Fülle und die Dreistigkeit von Vorfällen lässt auf kriminelle Energie einerseits und fehlendes Rechtsbewusstsein andererseits schließen." Nach anhaltender massiver Kritik wird das Schwarzbuch wieder aus dem Internet entfernt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »

Urologen befeuern Diskussion um Herztoddiagnostik

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert große Reformen bei der Organspende. DGU-Präsident Professor Paolo Fornara erläutert im Interview, welche Neuregelungen seiner Meinung nach dringend nötig sind. mehr »