Ärzte Zeitung, 27.07.2012

Highlights 2004

EBM 2005 führt zu Rücktritten im KBV-Vorstand

EBM 2005 führt zu Rücktritten im KBV-Vorstand

Berlin, am 17. Mai 2004. Der innerärztliche Streit um die Einführung des EBM zum 1. Januar und die Umsetzung des Mengensteuerungskonzepts führt zu personellen Konsequenzen im KBV-Vorstand.

Dr. Axel Munte, KV-Chef in Bayern, und Dr. Werner Baumgärtner, KV-Chef in Nord-Württemberg, treten als Mitglieder des Vorstandes zurück.

Munte übernimmt die Verantwortung dafür, dass offenbar aus Bayern Informationen an die Kassen und an das Bundesgesundheitsministerium im Vorfeld der EBM-Beratungen gespielt wurden.

Dies habe dazu geführt, dass die ärztliche Verhandlungsposition extrem geschwächt worden sei, kritisiert KBV-Chef Dr. Manfred Richter-Reichhelm.

Baumgärtner verurteilte zwar die Weitergabe von Daten, machte aber deutlich, dass er gegen eine Einführung des EBM zum 1. Januar 2005 sei.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »