Ärzte Zeitung, 15.08.2012

Highlights 2005

Organspenderin mit Tollwut infiziert

Organspenderin mit Tollwut infiziert

Februar 2005, Der Verdacht, dass eine Organspenderin mit Tollwutviren infiziert war, bestätigt sich. Auch zwei Organempfänger sind infiziert.

Das bestätigt Professor Michael Roggendorf vom Konsiliarlabor für Tollwut an der Universität Essen der "Ärzte Zeitung".

Sechs Patienten hatten Anfang Januar Organe und Augenhornhäute von einer 26jährigen Spenderin erhalten. Damals hatte es keine Hinweise auf die Infektion gegeben.

Es ist dies weltweit der zweite bekannt gewordene Fall, dass Tollwutviren durch verpflanzte Organe übertragen worden sind.

Obwohl Infekte zwischen Menschen sehr selten sind, wurden die Kontaktpersonen aktiv und passiv immunisiert.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Einige Frauen sind besonders dufte

Für Männer-Nasen riechen einige Frauen besser als andere. Das hängt mit der Fortpflanzung zusammen, berichten Forscher aus der Schweiz. mehr »

Mysterium Blasenschmerz-Syndrom

Bis zu 60 Mal am Tag auf die Toilette: Die interstitielle Zystitis, auch Blasenschmerz-Syndrom genannt, ist wenig bekannt. Die deutschen Urologen haben nun erstmals Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie herausgebracht. mehr »