Ärzte Zeitung, 17.08.2012

Highlights 2005

Drama um Terri Schiavo

März 2005. Im März 2005 beschäftigt das Schicksal der amerikanischen Wachkomapatienten Terri Schiavo auch deutsche Ärzte. Die 42 Jahre alte Schiavo liegt zu diesem Zeitpunkt bereits seit 15 Jahren im Wachkoma.

Weltweit publik wird ihr Fall nur, weil zwischen ihrem Ehemann Michael und ihren Eltern ein erbitterter juristischer darüber entbrennt, ob man Terri Schiavo sterben lassen oder ob man sie mit allen denkbaren medizinischen Möglichkeiten am Leben erhalten soll.

In der Auseinandersetzung schlägt sich US-Präsident George Bush auf die Seite der Eltern, was dem tragischen Fall zusätzliche Aufmerksamkeit beschert.

Der Streit hatte bereits 1998 begonnen, als der Ehemann erstmals bei Gericht um Erlaubnis bat, die Ernährungssonde entfernen zu dürfen.

Im Februar 2005 entscheidet ein Richter endgültig, die künstliche Ernährung abzubrechen. Dreizehn Tage später stirbt Terri Schiavo an Wassermangel.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Handhygiene in der Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfektionen bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »

Tipps zur COPD-Diagnostik

Viele COPD-Patienten werden als solche gar nicht erkannt, bei anderen wird die Diagnose vorschnell gefällt. Anlässlich des heutigen Welt-COPD-Tags erinnern wir an die neuen deutschen Leitlinien und grundlegende Änderungen. mehr »

Medikationspläne oft nicht genutzt

Medikationspläne – zumindest frei erstellte – verbessern die Arzneimittel-Therapiesicherheit wohl nicht wie erhofft. Das legt nun eine Studie der Uni Greifswald nahe. mehr »