ArztRaum, 29.07.2010

Die Auswahl ist Chefsache

Ein guter Praxis-Schreibtisch ermöglicht komfortables Arbeiten und bietet eine Plattform für das Gespräch mit den Patienten. Er ist zugleich individuelles Statussymbol, exklusives Designobjekt und prägend für das Arztzimmer.

Von Franziska Stelter

Die Auswahl ist Chefsache

Bunt: "BaObab" ist Tisch und Skulptur zugleich. Die besondere Form bietet viel Stauraum. Preis ca. 2500 Euro.
www.vitra.com

Deutsche Ärzte sitzen täglich zwei bis drei Stunden an bürokratischen Aufgaben am Schreibtisch - das stellte das eHealth-Unternehmen "CompuGROUP" in einer aktuellen Umfrage fest. Hinzu kommt seine Rolle als Kommunikationsplattform: Patientengespräche werden oft über das zentral, zwischen den Gesprächspartnern platzierte Möbel hinweg geführt.

Die Auswahl ist Chefsache

Extravagant: Der formschöne
"i-con-desk" ist in verschiedenen Größen erhältlich. Preis ca. 3500 Euro.
www.arco-moebel.de

Ein enormes Angebot an Material, Form und Farbe stellt jeden Mediziner vor eine schwierige Entscheidung. Ganz frei ist man bei der Wahl des idealen Schreibtisches allerdings nicht: Damit sich beide - Arzt und Patient - vor und hinter dem Möbel wohlfühlen, gilt es, einige Aspekte zu beachten.

So sollte die Raumatmosphäre berücksichtigt werden: In einer traditionellen Praxis etwa wirkt ein futuristischer Designertisch in knalligem Grün fehl am Platz. Ebenso würde ein massives Holzgebilde in schlicht-modernen Räumlichkeiten von den Patienten leicht als Störfaktor wahrgenommen werden.

Als Fauxpas könnte sich ein schwarzer Schreibtisch erweisen. Einersets liegen die dunklen Möbelstücke stark im Trend, weil sie dem Raum eine edle Note und dem Besitzer Würde verleihen. Allerdings steht Schwarz auch für Trauer und Leid. Dies könnte im Unterbewusstsein der Patienten negative Assoziationen auslösen und Ängste hervorrufen.

Empfehlenswert für Praxis und Klinik sind eher warme sowie fröhliche Farben oder - wo es mit der restlichen Einrichtung harmoniert - ein dezentes Designerstück.

Ergonomisch und sicher

Anforderungen an den Praxis-Schreibtisch

Es liegt im Ermessen des Arztes, welchen Schreibtisch er für sein Chefzimmer wählt. Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hat jedoch Anforderungen an den Arbeitsplatz formuliert, an denen man sich bei der Wahl des Möbels orientieren kann.

Sicherheit: Zu diesem Aspekt zählen Material, Oberfläche und Stabilität. Es muss gewährleistet werden, dass die verwendeten Rohstoffe den täglichen Beanspruchungen standhalten. Zudem darf keine Verletzungsgefahr, etwa an scharfen Ecken, bestehen. Bei Belastungen darf der Tisch nicht nachgeben. Stabilität ist bei Stehpulten sehr wichtig.

Ergonomie: Eine Tischhöhe von 72 Zentimetern ist Standard, höhenverstellbare Modelle sind variabel bis 118 Zentimeter. Die Mindestiefe liegt bei 80 Zentimetern, die Ablagefläche sollte minimal 128 Quadratzentimeter betragen.

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[14.11.2018, 20:14:20]
Dr. Uwe Wolfgang Popert 
teurer Unsinn
In 30 Jahren Allgemeinmedizin habe ich kein einziges Mal ein "elektronisches Rezept" vermisst.
Dieses soll jetzt -so wird es jedenfalls laut verkündet - die jahrelange politische Fehlsteuerung kaschieren und die Versorgung für Alte und Multimorbide auf dem Lande in hausarztfreien Zonen erleichtern. (Also für genau diejenigen, die am wenigsten Zugriff auf das Internet haben !?)

So ganz nebenbei werden die Rezeptdaten natürlich zur zeitnahen Information und Steuerung durch die Kassen benutzt.
Zusätzlichen Zeitaufwand und zusätzliche Kosten trägt der verordnende Arzt (der in 3 Jahren vermutlich auch eine komplett neue Hardware-Ausstattung bezahlen soll). Das Haftungsrisiko für im Internet vagabundierende, gefälschte oder missbräuchlich verwendete Rezepte trägt natürlich auch der Arzt. Kein Politiker, keine EDV-Firma, kein Journalist.

Übrigens: Studien, die einen wirklichen Nutzen gegenüber der Ist-Versorgung belegen, gibt es ebenso wenig wie eine Kosten-Nutzen-Analyse.

Ich halte das für einen weiteren Baustein eines umfassenden Hausarzt-Verschreckungsprogramms. Ob aus Dummheit, Ignoranz oder Absicht ist letzlich egal. zum Beitrag »
[14.11.2018, 17:32:24]
Dr. Rolf-Dieter Krebser 
Das neue TSGV ist eine Beleidigung für mich.
Seit 1982 arbeite ich als niedergelassener Therapeut in eigener Praxis und jetzt soll ich nur noch Patienten behandeln, die zuvor ein "besserer Gutachtertherapeut" vorselektiert hat. Bisher habe ich die Behandlungsindikation immer selbstbestimmt erarbeitet.Zur Revision der Indikationsstellung hat sich das bisherige, langjährige Gutachterverfahren sehr gut bewährt. Und plötzlich soll mir nach 35 Jahren selbsbestimmter Arbeit jemand vorgeschaltet werden. Das ist für mich eine grasse Fehlentscheidung. Außerdem gibt es die vorgeschalteten "Gutachter-Therapeuten" noch nicht. Bis diese dann "ausgebildet" sind und in der "nötigen" Zeit verfügbar sind, werden Jahre vergehen! Der fragliche Gesetzespassus ist nur unsinnig und falsch, dass er absehbar zu einen großen Schaden für die psychotherapeutische Versorgungsstruktur führen wird. zum Beitrag »
[14.11.2018, 09:41:13]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
REDUCE-IT: Auf Hypertriglyzeridämie reduziert! (Ausführliche Fassung)
Ein spezielles „Fischöl“-Präparat verblüfft mit angeblich sensationellen Ergebnissen zum Herzschutz. Doch was steckt wirklich dahinter? In der REDUCE-IT-Studie wurden nach Angaben des Präparate-Herstellers und der Autoren bei Hypertriglyzeridämie-Patienten und laufender Statin-Therapie mit optimalen Cholesterin-Werten gegen Mineralöl-Kapseln als Placebo getestet.

"Cardiovascular Risk Reduction with Icosapent Ethyl for Hypertriglyceridemia" von Deepak L. Bhatt et al." lautet die Originalpublikation. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1812792

Methodik genauer überprüfen

Risiko-Patientinnen und -Patienten (kardiovaskuläre Krankheiten, Diabetes, andere Risikofaktoren), welche Statin-Therapien (mit/ohne Ezetemibe) bekamen und deren Nüchtern-Triglyzerid-Werte zwischen 135 bis 499 mg% (erhöht) bzw. deren LDL-Spiegeln zwischen 41 bi1 100 mg% (erniedrigt) lagen, wurden einer multizentrischen, randomisierten, doppel-blind-, placebo-kontrollierten Studie unterzogen. ["Methods - We performed a multicenter, randomized, double-blind, placebo-controlled trial involving patients with established cardiovascular disease or with diabetes and other risk factors, who had been receiving statin therapy and who had a fasting triglyceride level of 135 to 499 mg per deciliter (1.52 to 5.63 mmol per liter) and a low-density lipoprotein cholesterol level of 41 to 100 mg per deciliter (1.06 to 2.59 mmol per liter)"].

Studienmodalitäten

Stutzig machen auch die Studienmodalitäten: Jedes der teilnehmenden Studien-Orte hatte durchschnittlich nur etwa 17 Teilnehmer eingeschrieben. Pro Land gab es im Mittel nur ca. 744 eingeschriebene Teilnehmer. ["Results - A total of 8.179 patients were enrolled (70.7% for secondary prevention of cardiovascular events) and were followed for a median of 4.9 years...Patients were enrolled and followed at 473 participating sites in 11 countries."]. Damit war dieses Studien-Klientel hoch selektioniert, hatte offensichtlich gar kein in der Praxis viel häufiger relevantes Hypercholesterinämie-Problem, sondern ein isoliertes, offensichtlich therapieresistentes Hypertriglyzeridämie-Problem.

Hersteller-gesponsert

Die Hersteller-gesponserte REDUCE-IT-Studie wurde nach eigenen Angaben von der Hersteller-Firma massiv beeinflusst und gesteuert. ["In brief, REDUCE-IT was a phase 3b randomized, double-blind, placebo-controlled trial comparing icosapent ethyl (2 g twice daily with food [total daily dose, 4 g]) with a placebo that contains mineral oil to mimic the color and consistency of icosapent ethyl. Randomization was stratified according to cardiovascular risk stratum (secondary-prevention cohort or primary-prevention cohort, with primary prevention capped at 30% of enrolled patients), use or no use of ezetimibe, and geographic region. Further details of the study design are provided in Figure S1 in the Supplementary Appendix, available with the full text of this article at NEJM.org. Patients were enrolled and followed at 473 participating sites in 11 countries. The first patient underwent randomization on November 28, 2011, and the last on August 4, 2016.
The trial was sponsored by Amarin Pharma. The steering committee, which consisted of academic physicians (see the Supplementary Appendix), and representatives of the sponsor developed the protocol, available at NEJM.org, and were responsible for the conduct and oversight of the study, as well as the interpretation of the data. The sponsor was responsible for the collection and management of the data. The protocol was approved by the relevant health authorities, institutional review boards, and ethics committees. All the data analyses were performed by the sponsor, and the primary, secondary, and tertiary adjudicated end-point analyses were validated by an independent statistician from the data and safety monitoring committee. The first author vouches for the completeness and accuracy of the data and analyses and for the fidelity of the trial to the protocol."] Zitat Ende
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1812792
"Cardiovascular Risk Reduction with Icosapent Ethyl for Hypertriglyceridemia" von Deepak L. Bhatt et al.

Mineralöl als Placebo?

Ausgerechnet Mineralöl als Placebo-Vergleichs-Substanz den Probanden in einer Doppelblindstudie zuzuführen ist insofern problematisch, weil durch potenzielle, gesundheitsschädliche Nebenwirkungen der Abstand zu der positiv wirksamen Verum-Vergleichsgruppe vergrößert werden könnte. https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/verletzungen,-vergiftungen/vergiftung/kohlenwasserstoff-vergiftungen

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die vorliegende, aus der Masse der Negativ-Studien einzig positiv herausragende Studie, die einzige zum Nachweis der Wirkungen des speziellen Omega-3-Fettsäure-haltigen Präparates namens Vascepa® in hoher Dosis (2 × 2 g täglich) ist. Das von der FDA/USA als Diätzusatz zugelassene Präparat zur Senkung erhöhter Triglyzerid-Werte bei Patienten mit schwerer Hypertriglyeridämie (≥ 500 mg/dl) enthält Eicosapentaensäure (EPA) in reiner Form (Icosapent-Ethyl). Seine Wirkung gilt ganz offensichtlich nicht für die in der Praxis viel häufigeren Hypercholesterinämie-Probleme, sondern nur für ein isoliertes, selteneres, offensichtlich therapieresistentes Hypertriglyzeridämie-Problem. Von daher besteht der dringende Verdacht, dass es sich hier um einen Fall von wissenschaftlicher Irreführung ("scientific misconduct") handeln könnte.

Unerfindlich bleibt für mich, wie das NEJM eine derartig fragwürdige Publikation überhaupt zulassen konnte.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[14.11.2018, 08:17:43]
Erika Baum 
ineffizientes Gesundheitssystem
diese Analyse zeigt: unser System ist ineffizient. Wir brauchen ein Primärarztsystem nach dem Vorbild der Niederlande. Dabei lohnt es sich für alle im System, sich für vorteilhaftes Gesundheitsverhalten zu engagieren und eine nicht notwendige Inanspruchnahme von Ärztinnen und Ärzten insbesondere auf hohen Spezialisierungsstufen/ im Krankenhaus zu vermeiden. zum Beitrag »
[13.11.2018, 18:00:50]
Dr. Horst Grünwoldt 
Keimnachweise


Auf Blattsalaten lassen sich gewiß jede Art und unterschiedliche Mengen von "Keimen" (Bakterien) nachweisen!
Die normale Behandlung vor dem Verzehr mit Trinkwasser wird auf jeden Fall eine hypothetische Infektionsdosis als oberflächliche Kontamination wesentlich reduzieren. Natürlich auch die von sog. Antibiotika-Resistenzen; egal ob die durch Spontanmutation oder Medikamentengebrauch entstanden sind.
Die Inaktivierung der einzelnen, noch anhaftenten bakteriellen Kontaminanten besorge ich regelmäßig mit einem Weinessigbad und der anschließenden Geschmacksverfeinerung mit Olivenöl.
Somit sorgt die sukzessive Vinaigrettisierung für eine hygienisch einwandfreie Rohkost. Das konnte ich schon ein paar Jahre schadlos unter Tropenbedingungen testen,wo die Wasserqualität bekanntlich immer fraglich ist.
Wer vorgeschnippelten und vermengten Salat kauft und genießt(?), der sollte sich einmal damit vertraut machen, warum es für zerkleinertes rohes Fleisch eine rigide Verordnung gibt!
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock
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[13.11.2018, 17:53:20]
Björn Bendig M.A. 
Homöopathie und die drei Säulen der evidenzbasierten Medizin
Die moderne Evidenzbasierte Medizin (EbM) stützt sich per Definition von David Sackett, dem Begründer der EbM, auf drei Säulen: auf die klinische Erfahrung der Ärzte, die Werte und Wünsche des Patienten und den aktuellen Stand der klinischen Forschung. Homöopathische Ärzte wehren sich gegen den einseitigen Evidenzbegriff der Kritiker, der Evidenz allein auf die Säule der klinischen Forschung bzw. hier ausschließlich auf RCT verengen möchte und die anderen beiden Säulen ausblendet. Experten schätzen, dass bei einer solchen Auffassung von EbM rund 70 Prozent der Leistungen der GKV nicht evidenzbasiert sind. Nötiger als eine Homöopathie-Debatte hat die deutsche Ärzteschaft eine klare Verständigung darüber, welcher Evidenzbegriff gilt.
Mehr dazu in diesem Artikel der Deutschen Apothekerzeitung:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/09/17/dav-und-aerzteverein-globuli-gehoeren-in-die-apotheke/chapter:all
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[13.11.2018, 17:34:23]
Dr. Horst Grünwoldt 
Lebenserwartung
Was sollen statistische Mittelwerte ausdrücken, wenn die Lebenserwartung eines Menschen etwas ganz und gar Individuelles ist, und sie absolut von den persönlichen Lebensbedingungen und nicht voraussagbaren Umständen abhängt?
Wer will sie benennen, wenn die Zukunft eines heute Neugeborenen überhaupt nicht zu bestimmen ist? - - -
Der möge jeden Sonntag einmal die Todesnachrichten in der Zeitung lesen, um die ganze Spannbreite der kurzen und längeren individuellen Lebenszeiten zu erfahren.
Da würde gewiß die Gauss-Verteilung aussagekräftiger sein und die statistische Mittelwertigkeit (mediocrite´?) ad absurdum führen...
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock
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[13.11.2018, 14:56:50]
Prof. Dr. Klaus Meinen 
Vascepa
Wie kann man die Vascepa Kapseln hier in Deutschland erhalten und wann wird das Präparat hier vermarktet? zum Beitrag »
[13.11.2018, 13:41:03]
Rudolf Hege 
Gießkannen-Prinzip
Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, ob die Vitamin-D-Supplementierung bedarfsorientiert erfolgte oder nach Schema-F. Wer Serum-25OH bestimmt stellt oft fest, dass die notwendigen/wünschenswerten Spiegel deutlich höhere Dosierungen als 2.000 IE erfordern. Und nur bei Spiegeln über 40-50 ng/ml oder 100 nmol/l zeigte sich in anderen Studien ein signifikanter Effekt. zum Beitrag »
[13.11.2018, 11:44:31]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
REDUCE-IT-STUDIE: Wirksubstanz wurde gegen Mineralöl als Placebo getestet!
Die Hersteller-gesponserte REDUCE-IT-Studie wurde nach eigenen Angaben von der Hersteller-Firma massiv beeinflusst und gesteuert. ["In brief, REDUCE-IT was a phase 3b randomized, double-blind, placebo-controlled trial comparing icosapent ethyl (2 g twice daily with food [total daily dose, 4 g]) with a placebo that contains mineral oil to mimic the color and consistency of icosapent ethyl. Randomization was stratified according to cardiovascular risk stratum (secondary-prevention cohort or primary-prevention cohort, with primary prevention capped at 30% of enrolled patients), use or no use of ezetimibe, and geographic region. Further details of the study design are provided in Figure S1 in the Supplementary Appendix, available with the full text of this article at NEJM.org. Patients were enrolled and followed at 473 participating sites in 11 countries. The first patient underwent randomization on November 28, 2011, and the last on August 4, 2016.
The trial was sponsored by Amarin Pharma. The steering committee, which consisted of academic physicians (see the Supplementary Appendix), and representatives of the sponsor developed the protocol, available at NEJM.org, and were responsible for the conduct and oversight of the study, as well as the interpretation of the data. The sponsor was responsible for the collection and management of the data. The protocol was approved by the relevant health authorities, institutional review boards, and ethics committees. All the data analyses were performed by the sponsor, and the primary, secondary, and tertiary adjudicated end-point analyses were validated by an independent statistician from the data and safety monitoring committee. The first author vouches for the completeness and accuracy of the data and analyses and for the fidelity of the trial to the protocol."] Zitat Ende 
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1812792 
"Cardiovascular Risk Reduction with Icosapent Ethyl for Hypertriglyceridemia" von Deepak L. Bhatt et al.
 
Ausgerechnet Mineralöl als Placebo-Vergleichs-Substanz den Probanden in einer Doppelblindstudie zuzuführen ist insofern problematisch, weil durch potenzielle, gesundheitsschädliche Nebenwirkungen der Abstand zu der positiv wirksamen Verum-Vergleichsgruppe vergrößert werden könnte. https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/verletzungen,-vergiftungen/vergiftung/kohlenwasserstoff-vergiftungen Unerfindlichen bleibt, wie das NEJM eine derartige Publikation zulassen konnte.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »

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