Ärzte Zeitung online, 11.06.2010

"Stachelschweini" prophezeit Niederlage gegen Australien

CHEMNITZ (dpa). Stachelschwein Leon kennt kein Erbarmen mit dem deutschen Fußball: Beim traditionellen Chemnitzer Tier-Orakel sagte der 17-jährige Eber am Freitag eine Auftaktniederlage der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Südafrika voraus.

Leon war sich dabei offenbar sehr sicher: Er entschied sich nämlich sogar in mehreren Anläufen immer für das Futter, das Tierpfleger Markus Arndt auf australischer Seite deponiert hatte. Selbst vom zwischenzeitlichen Tausch von Nektarinen und Möhren ließ sich "Stachelschweini" nicht irritieren.

Die Mannschaft um Kapitän Philipp Lahm und Vize Bastian Schweinsteiger - früher oft liebevoll "Schweini" genannt - darf trotzdem weiter hoffen.

Bei der letzten WM 2006 hatte das Tier-Orakel des Chemnitzer Tierparks mehrfach daneben gelegen. Zur EM 2008 hatte Springtamarin Baileys sogar für die größte Pleite gesorgt: Er sagte fälschlicherweise eine Niederlage gegen Österreich voraus.

Leon dagegen hatte vor zwei Jahren den richtigen Riecher: mit der Wahl des "deutschen Zwiebacks" sagte er den Auftaktsieg gegen Polen richtig voraus.

Das Auftaktspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beginnt am 13. Juni um 20.30 Uhr.

Weitere Berichte zur FIFA WM 2010 und Informationen zum WM-Tippspiel finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

Weg frei für GroKo-Gespräche und Nachverhandlungen

Es war eine Zitterpartie: Weniger als 60 Prozent der SPD-Delegierten auf dem Parteitag stimmten Gesprächen zur Bildung einer große Koalition zu. Nun soll weiterverhandelt werden – auch in Sachen Gesundheit. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »