Ärzte Zeitung online, 15.03.2011

Auswärtiges Amt rät von Reisen in Japans Norden ab

Auswärtiges Amt rät von Reisen in Japans Norden ab

BERLIN (eb). Das Auswärtige Amt warnt nun offiziell vor Aufenthalten in Japans Norden. Von Reisen, die nicht unbedingt erforderlich seien, werden abgeraten, teilte das Ministerium am Dienstag in Berlin mit.

Das Amt rät allen Deutschen in der Region um die Atomkraftwerke Fukushima und im Großraum Tokio/Yokohama zu prüfen, ob ein Aufenthalt in Japan weiterhin erforderlich ist.

Sei dies nicht mehr nötig, sollte eine Ausreise außer Landes mit kommerziellen Mitteln in Erwägung gezogen werden, hieß es. Dies gelte insbesondere für Familien mit Kindern.

Reisende sollten sich zudem laufend auf der Website der deutschen Botschaft in Tokio (www.tokyo.diplo.de) über die aktuelle Situation informieren.

Die Vertretung hat zudem eine Krisenliste geschaltet, in die sich alle deutschen Staatsangehörigen und ihre Familienangehörige eintragen sollten.

https://service2.diplo.de/elefandextern/registration.do

Zum Special "Katastrophe in Japan"

Topics
Schlagworte
Japan (438)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis wurden erneut exzellente deutsche pharmakologische Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »