Ärzte Zeitung, 17.03.2011

Dräger spendet Medizin- und Schutztechnik

Dräger spendet Medizin- und Schutztechnik

HAMBURG/LÜBECK (dpa). Der Lübecker Industriekonzern Dräger will die Bevölkerung Japans mit atomarer Schutzausrüstung und Krankenhaustechnik unterstützen.

Das Unternehmen habe dafür einen nennenswerten Betrag bereitgestellt, sagte Vorstandschef Stefan Dräger am Mittwoch in Hamburg. Die Höhe nannte er nicht. Der Konzern stellt Medizintechnik und vor allem Atemschutzmasken und Schutzanzüge her, die vor radioaktiver Verseuchung schützen.

Unklar blieb, ob die Katastrophenserie in Japan für Dräger Mehrabsatz oder auch Versorgungsprobleme bei Bauteilen bedeuten könnte. Japan steuert zwei bis drei Prozent zum Dräger-Umsatz bei. Dräger beschäftigt in Japan 164 Mitarbeiter, die sämtlich unversehrt seien und mittlerweile ihre Arbeit nach Osaka verlegt hätten. Zwei der drei deutschen Mitarbeiter seien nicht mehr im Land.

Topics
Schlagworte
Japan (439)
Unternehmen (11930)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »