Ärzte Zeitung online, 07.04.2011

Weiterhin hohe Strahlenbelastung im Meer vor Fukushima

TOKIO (dpa). Die Strahlenbelastung im Meer vor dem Atomkraftwerk Fukushima ist nach Medienberichten weiterhin hoch, auch nachdem ein Leck am Dienstag abgedichtet worden ist.

Wie der staatliche Nachrichtensender NHK am Donnerstag meldete, ergaben Messwerte vom Mittwoch, dass die Umgebung rund 140000-fach höher mit dem radioaktiven Jod-131 belastet ist als vor dem Unfall.

Mit 5600 Becquerel pro Kubikzentimeter sei die Radioaktivität halb so hoch wie am Dienstag, hieß es unter Berufung auf Daten des Betreibers Tepco.

Ein vorläufiger Höchstwert war am 2. April mit dem 7,5-Millionen-Fachen der zulässigen Radioaktivität gemessen worden.

Zum Special "Katastrophe in Japan"

Lesen Sie dazu auch:
Leck an Atomruine Fukushima gestopft
Atombetreiber setzt weiter Stickstoff ein
Japan will Opfer in die Sperrzone lassen

Topics
Schlagworte
Japan (439)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Einige Frauen sind besonders dufte

Für Männer-Nasen riechen einige Frauen besser als andere. Das hängt mit der Fortpflanzung zusammen, berichten Forscher aus der Schweiz. mehr »

Mysterium Blasenschmerz-Syndrom

Bis zu 60 Mal am Tag auf die Toilette: Die interstitielle Zystitis, auch Blasenschmerz-Syndrom genannt, ist wenig bekannt. Die deutschen Urologen haben nun erstmals Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie herausgebracht. mehr »