Ärzte Zeitung online, 12.04.2011

Weitere Nachbeben erschüttern Japan

TOKIO (dpa). Japan ist am Dienstag erneut von starken Nachbeben erschüttert worden.

Das National Earthquake Information Center (NEIC) gab bei einem Beben die Stärke 6 aus.

Die Arbeiter in der Atomkraftruine Fukushima Eins wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Die Pumpen, die die Reaktorblöcke mit Wasser kühlen, wurden nach Angaben des Betreibers Tepco aber nicht unterbrochen.

Es gab auch keine Berichte über Verletzte oder Schäden. Seit dem Beben der Stärke 9,0 vor einem Monat gab es Hunderte Nachbeben.

Am Vortag ein Beben der Stärke 6,6

Am Vortag hatte ein weiteres starkes Erdbeben neue Probleme im Katastrophen-Kraftwerk ausgelöst. Der Erdstoß mit der Stärke 6,6 unterbrach kurzzeitig die Stromversorgung.

Die Kühlung der kritischen Reaktoren 1 bis 3 fiel für 50 Minuten aus. Das Abpumpen des verseuchten Wassers verzögerte sich.

Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, hatten die Arbeiter damit aufgehört, Stickstoff einzuleiten, um Wasserstoffexplosionen zu verhindern.

Unterdessen hat die japanische Regierung die Katastrophe im havarierten AKW Fukushima Eins auf die höchste Gefahrenstufe 7 der INES-Skale eingestuft.

Zum Special "Katastrophe in Japan"

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