Ärzte Zeitung online, 14.04.2011

Südkorea und USA beschränken Importe aus Japan

TOKIO (dpa). Südkorea und die USA verschärfen die Einfuhrbeschränkungen von Lebensmitteln aus bestimmten Gebieten in Japan.

Dies berichten die Nachrichtenagenturen Jiji Press und Kyodo am Donnerstag und berufen sich auf Regierungsbehörden.

Für Südkorea seien insgesamt 13 japanische Präfekturen vom Importverbot sämtlicher Lebensmittel betroffen. Das Land reagiere damit darauf, dass die Gefahr nach dem Atomunfall in Fukushima auf die höchste Stufe 7 erhöht worden ist.

Nur unbelastete Waren werden in den USA importiert

In den USA dürfen Kontrolleure ab sofort Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukte aus den Bezirken Fukushima, Ibaraki, Tochigi, Gunma, Chiba und Saitama in Häfen und in anderen Handelsorten festhalten. Nur nachgewiesen unbelastete Waren dürfen in das Land eingeführt werden, berichtete Kyodo.

Unterdessen hob Japan am Donnerstag das Handelsverbot für das Blattgemüse Kakina aus der Präfektur Tochigi auf, das seit dem 22. März galt. Tochigi grenzt südwestlich an die Präfektur Fukushima.

Die radioaktive Belastung liege "stabil unterhalb des Grenzwertes", zitiert Kyodo den Regierungssprecher Yukio Edano.

Zum Special "Katastrophe in Japan"

Topics
Schlagworte
Japan (438)
Personen
Yukio Edano (42)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »