Ärzte Zeitung online, 09.05.2011

Japan: Weiteres AKW setzt Radioaktivität frei

TOKIO (dpa). Am Atomkraftwerk Tsuruga Zwei an der Westküste Japans ist Radioaktivität freigesetzt worden.

Das Ausmaß sei jedoch sehr gering, zitierte die Nachrichtenagentur Kyodo am Montag den Betreiber Japan Atomic Power (Japco).

Am AKW Tsuruga Zwei hatte es erst vor eine Woche Probleme gegeben, Substanzen im Kühlwasser des Reaktors hatten auf defekte Brennelemente hingewiesen. Der Meiler wurde zeitweise heruntergefahren.

Ein Mitarbeiter der japanischen Atomsicherheitsbehörde NISA hatte anschließend versichert: "Es gibt keine Auswirkungen auf die Umwelt."

Warum nun doch radioaktive Substanzen in die Umgebung gelangten, wurde zunächst nicht bekannt.

Topics
Schlagworte
Japan (438)
[09.05.2011, 14:21:02]
Dr. Joachim Malinowski 
Japanische Atomsicherheitsbehörde NISA noch glaubwürdig?
Noch ein AKW undicht!
Und:"..."Es gibt keine Auswirkungen auf die Umwelt...."

Ich halte die japanischen Atomsicherheitsbehörde NISA bzgl.ihrer Informationen nicht für glaubwürdig. Für mich sind das Umweltkriminelle.

Obendrein ist mittlerweile doch jedem klar, dass sie die ganze Lage keineswegs im Griff haben.

Schade für uns alle. Wann werden sie endlich gestoppt?

 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »