Ärzte Zeitung, 27.06.2011

Fukushima: Radioaktiv belastete Urinproben

Fukushima: Radioaktiv belastete Urinproben

FUKUSHIMA (maw). Im Urin von 15 Anwohnern in der Umgebung des am 11. März havarierten Atomkraftwerks Fukushima im Nordosten Japans ist eine radioaktive Belastung nachgewiesen worden.

Einem Bericht der "Japan Times" vom Montag zufolge seien bei Einwohnern der rund 30 beziehungsweise 40 Kilometer von dem Reaktor entfernt liegenden Ortschaft Iitate und der Stadt Kawamata eine Belastung von drei Millisievert im Urin festgestellt worden.

Über zwei Monate hinweg betrachtet seien die Betroffenen einer radioaktiven Belastung zwischen 4,9 und 14,2 Millisievert ausgesetzt gewesen.

Zum Special "Katastrophe in Japan"

 

Topics
Schlagworte
Japan (439)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »