Ärzte Zeitung, 05.12.2011

Erneut Leck in Atomruine in Fukushima

TOKIO (dpa). Aus dem schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi ist erneut radioaktiv belastetes Wasser ausgetreten.

Wie der Betreiberkonzern Tepco am Montag laut der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press mitteilte, liefen durch einen Betonriss in einem Gebäude zur Dekontaminierung von Wasser maximal 300 Liter aus. Ob davon etwas ins nahe gelegene Meer gelangte, werde noch untersucht.

Das Leck sei nach vier Stunden gestopft worden, hieß es. Wie es zu dem Vorfall kam, sei noch unklar. Der Vorfall werde jedoch nichts an dem Plan ändern, die beschädigten Reaktoren bis Ende dieses Jahres unter Kontrolle zu bringen, hieß es unter Berufung auf die Atomsicherheitsbehörde.

Die seit dem Erdbeben und dem folgenden Tsunami im März beschädigten Reaktoren würden weiterhin stabil gekühlt. Auch die Arbeiten zur Dekontaminierung des Wassers, das zur Kühlung der Reaktoren eingesetzt wird, kämen voran.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Was Patienten ihrem Arzt verschweigen

Als Arzt muss man damit rechnen, dass Patienten nicht alle gesundheitsrelevanten Infos offenlegen. Wann und warum sie diese verheimlichen, haben Psychologen analysiert. mehr »

Möglicher Prognosemarker entdeckt

Forscher haben einen Biomarker entdeckt, der bei Prostatakrebs-Patienten früh auf einen aggressiven Verlauf hinweisen könnte – und ein Computermodell entwickelt, das bei der Vorhersage hilft, wie sich der Tumor entwickelt. mehr »

Gewichtheben enttarnt Koronaranomalie

Krafttraining zur KHK-Prävention: Das funktionierte bei einem jungen Gewichtheber – allerdings auf unvorhergesehene Weise. mehr »