Ärzte Zeitung, 20.09.2012

Atomaufsicht

Kritik an Japans neuer Behörde

TOKIO (dpa). Eineinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat Japan eine neue Atomaufsichtskommission eingesetzt.

Sie soll als unabhängige Instanz die Sicherheit der Atomreaktoren im Lande überwachen. Kritiker bezweifeln jedoch, dass sie tatsächlich unabhängig von der Atomlobby ist.

Drei Führungskräfte, unter ihnen der neue Leiter Shunichi Tanaka, hätten engste Beziehungen zur Atomindustrie, kritisierte die Umweltschutzgruppe Greenpeace am Mittwoch.

Dies verstoße gegen ein im Juni verabschiedetes Gesetz, wonach die neue Kommission nur mit Personen ohne Beziehungen zur Atomlobby besetzt werden dürfe.

Topics
Schlagworte
Japan (439)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »