Ärzte Zeitung online, 14.08.2008

Lost in Translation - Sprachgewirr bei Olympia ist mitunter erheiternd

PEKING (dpa). Das babylonische Sprachgewirr bei den Pressekonferenzen mit bis zu vier Übersetzungen hat den beiden Handball-Bundestrainern ungewollte Lacher eingebracht.

Die in Englisch gestellte Frage, wie es denn dem verletzten Pascal Hens geht, kam bei Männer-Coach Heiner Brand als Frage nach der Leistung des am Vortag abgereisten Rückraumspielers an. "Er war heute fehlerfrei. Deswegen bin ich ganz zufrieden", antwortete er daher im Scherz und sorgte damit am Donnerstag im Rund der Journalisten für Erheiterung.

Am Vortag war bereits sein Frauen-Kollege Armin Emrich in die Sprachfalle getappt. Auf die vermeintliche Frage danach, wie er denn die Niederlage gegen Ungarn aus den Köpfen seiner Mannschaft bekommt und sie zu alter Stärke führen kann, hatte er scherzend geantwortet: "Wir werden jetzt singen und tanzen." Damit löste der bei der Fragestellerin aus den USA Verwunderung aus. Die Journalistin hatte sich nämlich danach erkundigt, wie er den Auftritt seines Teams bewertet.

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