Ärzte Zeitung, 11.04.2011

TIPP DES TAGES

Kleingeld muss nicht akzeptiert werden

Ist die Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro beim ersten Praxisbesuch im Quartal fällig, so müssen sich Medizinische Fachangestellte (MFA) am Praxistresen nicht alles gefallen lassen. Denn: Nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken ist niemand dazu verpflichtet, bei einer Zahlung mehr als 50 Münzen anzunehmen.

Das gelte für Privatpersonen ebenso wie für Geschäfte, Gaststätten oder Tankstellen - also auch für Praxen. Im konkreten Fall bedeutet das, dass MFA von Patienten verlangen können, die Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro in nicht allzu kleiner Stückelung zu begleichen.

Dasselbe gilt auch für Begleichungen von IGeL, wie zum Beispiel dem Ausstellen von Attesten für den Kindergarten oder die Schule.

Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »