Ärzte Zeitung, 18.10.2011

TIPP DES TAGES

Absage ohne Gründe beugt Prozessen vor

Seit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vor fünf Jahren müssen Praxischefs besonders auf der Hut sein, wenn sie Bewerbern für ausgeschriebene Stellen oder Ausbildungsplätze eine schriftliche Absage erteilen.

Denn: Bei ungeschickten Formulierungen, die als aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion / Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität interpretiert werden könnten, haben abgewiesene Bewerber Chancen, Schadenersatz einzuklagen - etwa ein Monatsgehalt.

Der Absagetext sollte möglichst nicht mehr beinhalten, als dass man sich für einen anderen Bewerber entschieden hat.

Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

"Low Carb"-Diät mit Protein-Shakes hilft gegen Diabetes

Diabetiker profitieren von einer kohlenhydratarmen Ernährung, in der Protein-Shakes zum Einsatz kommen. Der Mix hilft, Blutzucker und Gewicht zu senken - auch langfristig. mehr »