Ärzte Zeitung online, 15.06.2009

Schicksal verschwundener Deutscher im Jemen weiter unklar

BERLIN/SANAA(dpa). Das Schicksal der sieben Deutschen, die am Freitag zusammen mit einem Briten und einer Südkoreanerin im Jemen verschwunden sind, ist weiterhin unklar. Der Krisenstab im Auswärtigen Amt bemühe sich nach wie vor um Aufklärung, sagte ein Sprecher am Montag in Berlin. Er wollte aber wie schon am Sonntag nicht von einer Entführung sprechen.

Das jemenitische Innenministerium hatte mitgeteilt, die Gruppe sei in der nördlichen Provinz Amran von der schiitischen Rebellengruppe Abdulmalik al-Houthi verschleppt worden. Aus Rebellenkreisen hieß es jedoch, die Gruppe habe mit der Geiselnahme nichts zu tun. Nach Ansicht jemenitischer Beobachter wurden die Ausländer von bewaffneten Angehörigen eines Stammes verschleppt, der die Regierung erpressen will.

Bei den verschleppten Deutschen soll es sich um ein Ehepaar und deren drei Kinder sowie zwei Krankenschwestern handeln. Der Deutsche arbeitet in einem staatlichen Krankenhaus in Saada. Die Behörden würden alles unternehmen, um die Freilassung der Geiseln zu erreichen, sagte Innenminister Mutahar Raschad al-Masri. Die Entführung sei ein "feiges Verbrechen".

Topics
Schlagworte
Reise (2226)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »