Ärzte Zeitung online, 16.06.2009

Noch keine Spur nach Bluttat im Jemen

SANAA/BERLIN(dpa). Nach der Entführung mehrerer Deutscher und anderer Ausländer im Jemen und der Ermordung von zwei deutschen Frauen und einer Koreanerin gibt es noch keine Spur von den Vermissten. "Der Krisenstab arbeitet weiter mit Hochdruck an der Aufklärung", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Dienstagmorgen.

Die zwei deutschen Pflegehelferinnen und die koreanische Lehrerin waren am vergangenen Freitag gemeinsam mit einer fünfköpfigen deutschen Familie und einem 45 Jahre alten britischen Ingenieur nördlich der Hauptstadt Sanaa entführt worden.

   Beamte in der nordwestlichen Provinz Saada sagten, die Leichen der Frauen, die mit Pistolen und Dolchen umgebracht wurden, seien am Montag im Nuschur-Tal nahe der Ortschaft Akwan entdeckt worden. Die Opfer waren laut Innenministerium zwischen 22 und 27 Jahre alt. Zu der Entführung und der Ermordung der Frauen hat sich bislang niemand bekannt.

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