Ärzte Zeitung online, 19.06.2009

Kidnapper im Jemen angeblich identifiziert

SANAA(dpa). Die Sicherheitskräfte im Jemen haben bei ihren Ermittlungen zum Schicksal der deutschen Geiseln angeblich zwei mutmaßliche Entführer identifiziert. Das berichtet die regierungsnahe Zeitung "Al-Thawra" unter Berufung auf Angehörige der Sicherheitskräfte in der Provinz Saada.

Nach den beiden Hauptverdächtigen, die namentlich bekannt seien, werde nun gesucht, hieß es. Die Behörden wüssten auch, in welcher Region sich die beiden Männer derzeit aufhielten. Das Gebiet werde von Murschid Dschawar, einem Mitglied der schiitischen Houthi-Rebellenbewegung, kontrolliert. Ein Sprecher der Rebellengruppe erklärte jedoch auf Anfrage, der Name sei ihm nicht bekannt.

Von der fünfköpfigen Familie aus Sachsen und dem ebenfalls verschleppten britischen Ingenieur fehlt bislang jede Spur. Sie sind seit dem Überfall der Entführer vom Freitag vergangener Woche verschollen. Drei Frauen, darunter zwei deutsche Pflegehelferinnen, hatten die Geiselnehmer direkt erschossen.

Topics
Schlagworte
Reise (2333)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

„Das ist keine Propagandaschlacht der KBV“

Einiges im geplanten TSVG stößt Ärzten sauer auf. Im Interview erläutern die drei KBV-Vorstände, warum sie denken, dass sich Änderungen noch durchsetzen lassen. mehr »

Besseres Arbeitsklima könnte jeden zwölften Infarkt verhindern

Wer unter Mobbing oder Gewalt am Arbeitsplatz leidet, hat ein stark erhöhtes Risiko für Infarkte. Häufig betroffen: Sozialarbeiter, Lehrer – und Gesundheitsberufe. mehr »

TK senkt Zusatzbeitrag – Barmer nicht

Nach und nach geben die Kassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt – nun taten dies die Kassen-Schwergewichte TK und Barmer sowie zwei weitere AOKen. mehr »