Ärzte Zeitung online, 10.08.2009

Auswärtiges Amt rät zu umsichtigem Verhalten auf Mallorca

BERLIN (dpa). Nach den jüngsten Terroranschlägen auf Mallorca rät das Auswärtige Amt in Berlin Urlaubern zu Vorsicht auf der Insel. "Reisende werden gebeten, den Anweisungen der örtlichen Sicherheitsbehörden Folge zu leisten und sich umsichtig zu verhalten, insbesondere Menschenansammlungen zu meiden", heißt es in den am Sonntag aktualisierten Reisehinweisen für Spanien.

Es müsse erneut mit Behinderungen durch Maßnahmen der spanischen Sicherheitsbehörden gerechnet werden. "Die touristische Infrastruktur der Insel ist im übrigen derzeit nicht betroffen."

Einen Anlass für eine Reisewarnung für Spanien sieht das Auswärtige Amt aber nicht. In den Reisehinweisen des Ministeriums wird schon seit Längerem auf die Gefährdung durch ETA-Anschläge verwiesen. Wörtlich heißt es dort: "Auch in jüngster Zeit kam es immer wieder zu Anschlägen und Anschlagsversuchen der baskischen Terrororganisation ETA. Weitere Anschläge sind nicht auszuschließen."

Zu den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes über Spanien

Topics
Schlagworte
Reise (2326)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »