Ärzte Zeitung online, 11.05.2010

Vulkanasche weht Richtung Europa

REYKJAVIK (dpa). Nach dem Vulkanausbruch auf Island ist noch kein Ende der Probleme für Europas Flugverkehr in Sicht: Die Asche aus dem Gletschervulkan weht weiter in südöstlicher Richtung auf das europäische Festland zu.

Wie das Meteorologische Institut in der isländischen Hauptstadt Reykjavik am Dienstag mitteilte, haben die Explosionen im Krater des Eyjafjallajökull seit Montagnachmittag wieder leicht zugenommen.

Das habe zu verstärkter Aschebildung mit einer Wolke geführt, die Höhen von fünf bis sechs Kilometer in der Atmosphäre erreichte. Anwohner südlich des Gletscher haben wieder mit den Folgen von kräftigem Ascheniedergang zu kämpfen.

Drei Wochen nach Beginn der Eruptionen an der Südspitze Islands hat die Vulkanasche wieder zu Behinderungen des Flugverkehrs in Deutschland und anderen europäischen Ländern geführt. Aus dem Vulkanologischen Institut in Reykjavik verlautete, dass es keine Anzeichen für ein Ende der Eruptionen gebe und längerfristige Voraussagen bei Vulkanausbrüchen grundsätzlich nicht möglich seien.

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