Ärzte Zeitung online, 27.04.2011

Ecuador warnt vor Vulkan-Ausbruch

QUITO (dpa). Die Behörden Ecuadors haben wegen der Gefahr eines neuen Ausbruchs des Vulkans Tungurahua Alarmstufe Orange ausgelöst und Evakuierungen angeordnet.

Die Ortschaften Cusúa, Bilbao und Chacauco müssten vorsorglich geräumt werden, ordnete die Leiterin der Behörde für Katastrophenschutz, María del Pilar Cornejo, am Dienstag (Ortszeit) an.

Seit etwa einer Woche ist der Vulkan wieder aktiver, und über seinem Gipfel stand eine etwa sieben Kilometer hohe Rauch- und Aschewolke.

Bei früheren Ausbrüchen des mehr als 5000 Meter hohen Vulkans waren die nun evakuierten Orte von Lava bedroht worden. Der Tungurahua liegt etwa 130 Kilometer südlich von der Hauptstadt Quito und ist seit 1999 wieder aktiv.

Zuletzt gab es Anfang Dezember einen größeren Ausbruch, bei dem auch Lava austrat. Damals hatten die Behörden sogar die Alarmstufe Rot ausgelöst, bei der wegen der Gefahr eines großen Ausbruchs weiträumigere Evakuierungen notwendig werden.

Topics
Schlagworte
Reise (589)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Doping nicht nur im Spitzensport

Bei Doping denken viele an gefallene Stars. Aber der Sport ist ein Abbild der Gesellschaft. Auch viele Breitensportler greifen zu unerlaubten Mitteln. mehr »

Warten auf den Arzt

Wie lange die Wartezeit in einer Arztpraxis beträgt, hängt nicht nur mit dem Fachgebiet des Arztes zusammen, sondern auch mit der Versicherung und dem Standort, so eine Patientenbefragung. Wer wartet wo wie lange? mehr »

Vorstufe für Bundespflegekammer

Die Pflegekräfte wollen mehr Einfluss – nun haben sie die Vorstufe für eine Bundespflegekammer gegründet. Sie wollen damit ihre Position gegenüber Ärzten stärken. mehr »