Ärzte Zeitung, 16.10.2006

Australier überlebt fünf Bisse einer giftigen Todesotter

Ein Australier hat fünf Bisse einer hochgiftigen Todesotter überlebt. Er lag am Freitag zwar noch auf der Intensivstation, war aber nach Angaben des Krankenhauses außer Lebensgefahr, berichtete der australische Rundfunk ABC.

Der Mann griff während eines Urlaubs in Sydney in einem Wasserski-Zentrum nach der Schlange, weil er das Tier zunächst für eine harmlose Eidechse hielt. Die Otter, eine der giftigsten Schlagen der Welt, biß gleich fünf Mal zu. Der 50jährige erlitt einen Herzinfarkt und wurde per Helikopter ins Krankenhaus gebracht und mit großen Mengen Gegengift versorgt.

Todesottern werden nur knapp einen Meter lang. Anders als die meisten anderen Schlangen flüchten sie bei Annäherung nicht. Ihre Giftzähne sind bis zu 35 Millimeter lang. Das Gift kann die Atemmuskulatur lähmen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »