Ärzte Zeitung, 15.05.2007

Patient mit Tollwut gestorben

HAMBURG (dpa). Nach mehreren Wochen im künstlichen Koma ist ein an Tollwut erkrankter Mann am Sonntag in Hamburg gestorben. Das teilte ein Sprecher des Uni-Krankenhauses Eppendorf mit.

Der Mann hatte sich, wie berichtet, vor mehr als zehn Wochen durch einen Hundebiss in Nordafrika mit dem Tollwuterreger infiziert und war Mitte April nach Hamburg überwiesen worden. In Deutschland starb zuletzt 1996 und 2004 jeweils ein Patient an den Folgen einer Tollwutinfektion.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »