Ärzte Zeitung online, 13.11.2009

Hessische Schüler kriegen kein kostenloses Obst

WIESBADEN (dpa). Das Schulobstprogramm ist in Hessen vom Tisch. Obwohl der Bundesrat das EU-Programm vor rund zwei Monaten nach langem Streit passieren ließ, wird es an den Schulen doch kein kostenloses Obst für die Mädchen und Jungen geben.

Als Grund nannten die regierenden Parteien CDU und FDP am Freitag in Wiesbaden die Kosten. Sachsen und Niedersachsen hatten vor wenigen Tagen ebenfalls angekündigt, das Schulobstprogramm nicht umzusetzen, und vor allem die Bürokratie als Grund genannt. Die beiden Bundesländer werden ebenfalls von schwarz-gelben Koalitionen regiert.

Der Bundesrat hatte am 18. September das Schulobstprogramm der EU passieren lassen. Die Bundesländer sollten danach die EU-Mittel von 20 Millionen Euro mit rund 18 Millionen Euro mitfinanzieren. Zuvor hatten sie darauf gedrängt, dass der Bund die Kosten trägt.

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