Ärzte Zeitung online, 13.11.2009

Hessische Schüler kriegen kein kostenloses Obst

WIESBADEN (dpa). Das Schulobstprogramm ist in Hessen vom Tisch. Obwohl der Bundesrat das EU-Programm vor rund zwei Monaten nach langem Streit passieren ließ, wird es an den Schulen doch kein kostenloses Obst für die Mädchen und Jungen geben.

Als Grund nannten die regierenden Parteien CDU und FDP am Freitag in Wiesbaden die Kosten. Sachsen und Niedersachsen hatten vor wenigen Tagen ebenfalls angekündigt, das Schulobstprogramm nicht umzusetzen, und vor allem die Bürokratie als Grund genannt. Die beiden Bundesländer werden ebenfalls von schwarz-gelben Koalitionen regiert.

Der Bundesrat hatte am 18. September das Schulobstprogramm der EU passieren lassen. Die Bundesländer sollten danach die EU-Mittel von 20 Millionen Euro mit rund 18 Millionen Euro mitfinanzieren. Zuvor hatten sie darauf gedrängt, dass der Bund die Kosten trägt.

Topics
Schlagworte
Schule (681)
Ernährung (3420)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »