Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 04.09.2008

Viele Überraschungen, neue Herausforderungen

Wenn Wähler ihre Stimmen abgeben, bleiben Überraschungen meist nicht aus. Das ist bei unserer Wahl nicht anders gewesen.

Wer hätte das gedacht? "Neu auf dem Markt"- das ist ein Themenvorschlag, mit dem wir einen echten Volltreffer gelandet haben. Drei von vier unserer Leser halten diesen Themenkomplex für eminent wichtig. Ein Top-Ergebnis, das in der Redaktion der "Ärzte Zeitung" zumindest bei einigen Kollegen für Verblüffung gesorgt hat: So eindeutig war dieses Votum nicht erwartet worden.

Nicht minder überraschend ist die hohe Zustimmungsrate für den Themenkomplex "Ernährung". Klar, dass wir beim redaktionellen Umsetzen Ihrer Wahl-Optionen nicht von einem Tag zum anderen reagieren können. Beim Thema "Ernährung" allerdings dürfte das gelingen: Bereits am 11. September wird ein "Special" erscheinen. Wir handeln, wir nehmen die Anregungen unserer Leser ernst

Jede Wahl hat Gewinner - und in der Regel auch Verlierer. Die Betonung liegt dabei auf "in der Regel". Denn es gibt Ausnahmen. Das bedeutet konkret: Bei unserer Schwerpunkte-Wahl kann im Grunde genommen von echten Verlierern keine Rede sein. Ein Beispiel ist der Themenbereich Motor. Schnelle Flitzer, Stadtfahrzeuge, die wenig Sprit verbrauchen, und innovative Sicherheitstechnik? Für immerhin 30 Prozent der Befragungs-Teilnehmer sind das durchaus Themen, die Lese-Lust wecken. In der Endabrechnung reicht dieses Ergebnis allerdings nicht für einen der vorderen Plätze.

29 Prozent unserer Leser favorisieren einen Interessensbereich, der in der Rangliste am Ende sogar am Ende liegt - es ist der Komplex Lifestyle/Hobbys. Ein Wahl-Verlierer mit 29 Prozent Zustimmung? Bei politischen Abstimmungen würden viele Parteien nach so einem Ergebnis die Sektkorken knallen lassen.

Es geht um den Berufsalltag

Für unsere Wahl-Sonderausgabe hatten wir für den Komplex Lifestyle das Interessensfeld "Golf" aufbereitet. Golf ist eine Sportart, die bei Ärzten durchaus Anhänger hat, die aber auch polarisiert: Hop oder Top: es gibt Leser, die diesen Sport konsequent ablehnen. Das wird beim Ergebnis der Wahlumfrage deutlich.

Beim Thema Lifestyle haben wir aber keineswegs nur Golf im Blick gehabt. Lifestyle kann sich zum Beispiel auch mit interessanten Reisezielen, exquisitem Wein oder ungewöhnlichen Sammel-Leidenschaften beschäftigen.

Wir werden redaktionell am Ball bleiben - in einem Umfang allerdings, der einem Kernergebnis unserer Befragung Rechnung trägt: das Gros unserer Leser erwartet die Aufbereitung von Themen, die einfach näher dran sind an den Herausforderungen des Berufsalltags.

Eine Chance, den Kurs neu zu justieren

Es ist natürlich nicht so, dass bei der Berichterstattung jetzt alles völlig anders wird. Sie erhalten auch in Zukunft die Ärzte Zeitung in bewährter Manier - montags bis freitags, mit den gewohnten Themen Gesundheitspolitik, Medizin und Wirtschaft. Sie haben uns mit ihrer großen Beteiligung aber geholfen, unseren Kurs neu zu justieren. Dafür noch einmal herzlichen Dank!

Wahltag - So haben Sie entschieden:
Diese fünf Seiten erfreuen sich ganz besonderer Wertschätzung

Lesen Sie dazu auch:
Ärzte Zeitung - Wahlentscheidung: Gefragt sind praxisnahe Themen
Ärzte Zeitung-Themenwahl - so haben Sie entschieden
Arzt und Patient - das Top-Thema für die meisten Leser

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »