Ärzte Zeitung online, 01.12.2008

Patienten bemängeln Medikamenten-Beipackzettel

MÜNCHEN (dpa). Jeder zweite Deutsche ist mit den Beipackzetteln von Medikamenten unzufrieden, wie das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" berichtet. Dies ergab eine Infas-Umfrage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) unter 3370 Bürgern ab 16 Jahren.

Danach halten 50 Prozent der Befragten die Packungsbeilagen von Medikamenten für zu kompliziert, unverständlich oder schlecht leserlich. Jedem Dritten machen die dort angegebenen Nebenwirkungen Angst. Patienten, die sich durch einen Beipackzettel verunsichert fühlten, sollten sich an einen Arzt oder Apotheker wenden, rät Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA.

Lesen Sie dazu auch:
Beipackzettel werden patientenfreundlicher

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (79972)
Organisationen
ABDA (754)
Personen
Friedemann Schmidt (56)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Macht Sport so glücklich wie Geld?

Wer moderat Sport treibt, ist seltener unglücklich und kann damit offenbar Gehaltseinbußen von rund 22.000 Euro jährlich emotional kompensieren, so eine US-Analyse. mehr »

Experimentelle Arznei lindert Juckreiz

Forschende der Universität Zürich haben einen neuen Ansatz entdeckt, mit dem sich Juckreiz unterdrücken lässt. In einer Studie linderten sie damit nicht nur akute, sondern auch chronische Beschwerden. mehr »

Politiker fordern nach Valsartan-Skandal mehr Kontrollen

Seit Wochen erhitzt der Valsartan-Skandal die Gemüter. Patienten fühlen sich schlecht informiert. Wie sehen Gesundheitspolitiker das Dilemma? Die "Ärzte Zeitung" hat nachgefragt. mehr »