Ärzte Zeitung, 04.12.2008

"Freie Ärzte" sind von der CDU enttäuscht

ERKRATH (HL). Enttäuscht wegen fehlender Aussagen des CDU-Parteitages zur ärztlichen Freiberuflichkeit, zur Therapiefreiheit und zur Rolle niedergelassener Haus- und Fachärzte bei der Gesundheitsversorgung hat sich der Präsident der Freien Ärzteschaft, Martin Grauduszus geäußert.

Leider lasse die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel ihrer Gesundheitsministerin um des Koalitionsfriedens willen "dramatisch viel freie Hand". Eindeutige Signale zugunsten der niedergelassenen Ärzte habe es hingegen in einem persönlichen Schreiben aus der CSU gegeben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis wurden erneut exzellente deutsche pharmakologische Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »