Ärzte Zeitung, 22.12.2008

Ministerium entschuldigt sich bei "Bild"-Zeitung

BERLIN (ble). Der Sprecher von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), Klaus Vater, hat sich für seine gegenüber der "Bild"-Zeitung geäußerte Drohung eines Anzeigenboykotts entschuldigt. Die Ministerin hatte diesen Schritt zuvor veranlasst.

Hintergrund war ein Bericht des Blatts ("Kranker Gesundheitsspot im Kino") über einen Werbefilm des Ministeriums zur Gesundheitsreform. Kosten des Spots: 400 000 Euro. Als Reaktion darauf hatte Vater angekündigt, eine Anzeigen-Option zu stornieren und weitere Anzeigen-Pläne zu überprüfen. Am Freitag stoppte Schmidt die gesamte Kampagne.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »